Bericht über die Clubweltmeisterschaft des RCM am 12.03.2022  

Am Samstag, 12. März trafen wir uns bei gutem Wetter zur ersten Ori 2022. Die Ori war zwar kontaktlos wie die vorherigen geplant (es gab kein Ziellokal mit anschließendem  Benzingespräch) aber kontaktlos war sie nicht ganz.
Leider hatten wieder nur 8 Teams gemeldet und den Weg zum Parkplatz in Erkelenz gefunden. Das erste Fahrzeug startete um 14:01 Uhr und dann weiter im Minuten Takt. Es ging auf eine rund 100 km lange Strecke. Das Bordbuch bestand diesmal aus Chinesenzeichen und Kartenausschnitten. Die Streckenführung wurde durch Erfassen von Verkehrsschildern mit Vorfahrt Achten, 70er, Orts- und Weilerschildern in der Bordkarte überprüft. Heiner und Rene haben sich richtig Mühe gemacht, weiterhin trugen eine Gleichmäßigkeitsprüfung, eine Sollzeitprüfung und eine Nullzeitprüfung zur Auswertung bei. Auch gab es erstmals über die gesamte Strecke für eine RCM Ori neue Aufgaben zu beachten. Zum Beispiel: Die Einbahnstraßenregelung. Ein einmal befahrener Pfeil durfte nicht entgegengesetzt gefahren werden. Übrigens habe ich das zum Schluss selbst nicht beachtet, da ich in Gedanken schon auf dem Heimweg war. Auch gab es in den Karten einigen Punkte anzufahren.


Nun lassen ich die Ori noch einmal Revue passieren.
Diesmal mit Startnummer 5 haben wir uns auf die Strecke begeben. In der ersten Karte war keine Schwierigkeit zu erkennen, nur bei den nachfolgenden Chinesen habe ich dann meinen ersten Fehler gemacht, da ich noch nicht ganz wach war. So sind wir erstmal an Kückhoven vorbeigefahren und hatten schon 2 „70er“ Schilder in die Bordkarte eingetragen was falsch war. Also hinter Kückhoven gewendet und retour.

Die Chinesen endeten dann im Industriegebiet Baal wo dann als erstes die Gleichmäßigkeitsprüfung stattfand. Durch unser Verfahren standen hier schon alle die nach uns gestartet waren. Aber ein Teil der Mitstreiter hatten sicher nicht beachtet das man die Straße bis zum Ende befahren musste, sondern hatten schon vorher in dem Kreisverkehr gewendet. Zumindest sah das so aus wie wir ankamen. Dabei haben sie garantiert die erste Ok übersehen. Wird immer wieder gerne gemacht dort.

Die Gleichmäßigkeitsprüfung ging dann kreuz und quer durch das Industriegebiet und entpuppte sich zum Schluss als eine Sollzeitprüfung. Das wäre mein einziger Kritikpunkt an der Prüfung. In dem Stil hätte man daraus auch eine echte Gleichmäßigkeitsprüfung mit 2 oder 3 Zeitnahmen machen können. Das mir dann vor dem Ziel auch ein Fehler passiert ist hat damit nicht zu tun. Ich bin dann nämlich in der Hektik in der Schnitttabelle um eine Zeile verrutscht. Shit Happens. 

Der nächste Abschnitt bis zur Sollzeitprüfung in dem neuen Industriegebiet in Wildenrath hatte dann aber keinerlei Schwierigkeiten für uns. In der Prüfung glänzte dann meine Fahrerin wieder mit einer Nullzeit. In der Karte danach gab es dann nur zu beachten das im nächsten Kreisverkehr eine Ehrenrunde gefahren werden musste um die OK 2 mal zu notieren. 

Die folgende Karte hatte dann die erste Gemeinheit parat, für jemanden der es nicht kennt. Hier habe ich dann auch meinen nächsten Fehler gemacht. Ich habe denn Punkt zwar erkannt, aber da waren wir schon an dem zweiten Pfeil. Wir sind in dann zwar noch angefahren, aber falsch herum, weil wir nicht gewendet hatten. Somit haben wir uns dann auch einige falsche Verkehrsschilder notiert. 

Den nächsten Punkt gab es dann in Karte 83 nach dem Pfeilwurm. Bevor man den dritten Pfeil fuhr, musste man erst geradeaus Richtung Schriefers, um dann links den Punkt an dem Hofladen anzufahren.

In Karte 84 war dann ebenfalls noch einen Punkt zwischen den beiden Pfeilen. Also im Kreis erste rechts und dann hinter der Tankstelle die Straße rein welche im ersten Moment aussieht, als wäre es eine Einfahrt. Hier hing dann auch schon eine OK. Aber bei der zweiten Ok an dem Kreisverkehr musste man den Punkt rechts fahren. Also im Grunde hing die OK links oder war eine negativ Ok. Das hatte Heiner anscheinend dabei nicht bedacht, wie er hinterher zugab. 

In der letzten Karte 86 gab es dann noch mal einen Punkt vor dem Ziel. Und zwar in dem Kreisverkehr. Allerding weiß ich nicht ob danach irgendjemand richtig gefahren ist. Da man in der ersten Karte nicht dem Pfeil entgegen fahren durfte war der kürzeste Weg zum Ziel also nicht der richtige. Man musste zurück und dann vor dem letzten Pfeil links durch das Industriegebiet. Aber wie bereits gesagt, ich war schon auf dem Heimweg und habe es ebenso übersehen. 

Ach ja. Die Zusatzaufgabe habe ich auch übersehen. 

Bei der nächsten Tour im November könnt Ihr es dann wieder besser machen. Dann werde ich Euch wieder was zum Grübeln geben. 

Danke an die Ausrichter und allen einen schönen Gruß

 

Rolf

 

 

 

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