Aussichtsreich zur Halbzeit

Die RCN Meisterschaft ist schon traditionell gesehen immer ein „knappes Ding“. Wer diese Amateurserie länger begleitet oder beobachtet weiß genau, dass es bei der Meisterschaftsentscheidung und auch insbesondere in der TOP10 meist um Zehntelpunkte geht.
Daher freut es das die Fahrer Stefan Göttling und Sascha Gies vom Team Göttling Motorsport besonders, dass man mit der aktuellen Platzierung auf P9 und P10 im Gesamtklassement mit gerade einmal 0,75 Punkten Rückstand auf P2 noch aussichtsreich unterwegs ist.

Aktuell Meisterschaftsführender ist allerdings kein Unbekannter. Stephan Reuter mit seinem schnellen BMW 318ti Compact scheint dieses Jahr das „Maß der Dinge“ zu sein. Die Klasse H3, in der die Fahrzeuge mit Saugmotor bis 2 Liter Hubraum antreten, ist das ganze Jahr bereits prall gefüllt und daher bei einem Klassensieg Garant für wichtige Punkte.
Stephan Reuter sieht das Ganze allerdings realistisch, weiß er doch, wie schnell das Thema Meisterschaft auch durch sein kann. Nur wer konstant über die Saison Klassensiege oder in vollen Klassen zumindest zweite Plätze mit einfahren kann, hat Chancen auf den begehrten Titel.

Göttling und Gies fahren jetzt schon im dritten Jahr zusammen. Die Fahrerpaarung ist harmonisch und vor allem schnell. Man ist in der Lage vorne mit zu fahren. Natürlich braucht es auch manchmal ein glückliches Händchen bei der Auswahl der Klasse. Das läuft aber anscheinend in diesem Motorsportjahr leider noch nicht so richtig rund.
Gies: „Es ist wie verhext. Bereits im ersten Rennen hätten wir die H3 gewinnen können, sind aber in der RS3 gestartet. Im nächsten Rennen genau umgekehrt. Da ist uns dann Stephan Reuter vor die Nase gefahren. Hinzu kommen dann noch Fehlentscheidungen der Rennleitung, die uns dann auch noch den wohl verdienten zweiten Platz in der H3 gekostet haben und wir sind auf P4 gewertet worden. Im vierten Lauf dann eine etwas brenzlige Situation in der Bestätigungsrunde an der T13, die uns eine Zeitstrafe von 60 Sekunden eingebracht hat. Wir könnten aktuell auf P2 im Gesamtklassement stehen, aber es hat offenbar nicht sollen sein.“

Die Beiden Honda-Racer, die unter der Bewerberlizenz des Rheydter Club für Motorsport unterwegs sind, sind vor allem mit ihrem schnellen Honda (ehemaliges Cup-Auto) sehr zufrieden. Das Auto ermöglicht günstigen Motorsport auf hohem Niveau. Aktuell ist man mit ca. 240 PS unterwegs, was für einen 2 Liter Saugmotor schon sehr ordentlich ist. Aber Honda ist aus den Zeiten des Honda S2000 auch bekannt für hochdrehende und leistungsstarke Saugmotoren, stammt doch der im Rennfahrzeug verbaute K20A2 Motor aus der gleichen Entwicklungszeit.

Für die zweite Saisonhälfte sind spannende Rennen angesagt. Im fünften Lauf sind in der genannten Klasse H3 19 Starter unterwegs. Das wird wohl wieder „ein knappes Ding“.

Weitere Infos auch unter: www.honda-racing.support

Die nachfolgenden 4 Bilder wurde vom Fotografen Patrick Funk "geschossen"

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