Letzten Samstag war es endlich soweit.....

der RCM nahm wieder den Betrieb der Clubmeisterschaft nach dieser tristen, rennlosen Coronazeit auf.
Nur leider starteten auch andere Rennserien, wie Schotterslalom, VLN und Co. was dazu führte, dass sich leider nur 7 Teams angemeldet haben - und davon leider noch ein Team kurzfristig verhindert war.
Somit starteten 6 Teams in die 2. Ori-Fahrt, welche von Herbert Breitkreutz zum Ersatz von einem Clubslalomlauf in kürzester Zeit auf die Beine gestellt wurde.
Und jetzt kommt zu ersten Mal seit dem 14.10.2018 !!!!!!!!! (ohhh mein Gott ist das schon lange her) ein Bericht.
Laut noch nicht bestätigten Gerüchten soll den Erstplatzierten, die binnen 30 Tagen keinen Bericht verfassen 5 Punkte abgezogen werden, was die RCM Clubweltmeisterschaft bestimmt gehörig durchmischen könnte, bei versäumen der Frist.
Soviel dazu. Aber es geht hier ja um das wesentliche - und zwar die Ori-Fahrt.
Ja was soll ich sagen, bei dieser Ori-Fahrt waren wieder die üblichen Verdächtigen am Start.
Nur der amtierende Champion von 2019 Ralf Vergosen machte lieber Urlaub und lässt dafür einen Clublauf aus, kann ich nicht verstehen wie sowas passieren kann, ich mein es ist ein Clublauf vom RCM ?!
Aber die anderen Teams waren bis auf ein Team welche sich selbst den Namen "die Schorschs" gaben keine unbekannten.

So starteten auf

Position 1 "die Schorschs" Georg Schilling und Georg Kamps. Auf diesem Weg nochmal herzlich willkommen
Position 2 Steffi und Rolf Fußangel
Position 3 Udo und Christian Grachten
Position 4 Andreas Gronen und Peter Brungs
Position 5 unsere wenigkeiten Matthias Helpenstein und Geoffrey Ellinghaus
Und last but not least und not vergessen anzumelden, unsere absoluten Lieblingskonkurrenten Team, wir freuen uns immer wenn sie dabei sind und noch mehr wenn sie falsch abbiegen:
Position 7 Bettina, Mark und Nick Stollenwerk.

So trafen sie die Teams zur ersten kontaktlosen Ori-Fahrt am Parkplatz des Schloss Wickrath.
Hier wurde drum gebeten in den Autos sitzen zu bleiben, um kein aufsehen
zu erregen.
Wenn ich so darüber nachdenke, hätte uns jede Polizei oder Ordnungsamt hochgenommen wenn sie beobachtet hätte, wie Diana Breitkreutz zu jedem Auto geht, einen Umschlag annimmt und im Gegenzug einen anderen Umschlag zurück gibt. Hätte doch ein wenig komisch rüber kommen können, wenn man nicht wusste was los war.
Nach der Übergabe der Erklärungen und Bordkarten wurde gestartet. Vom Parkplatz des Schloss Wickraths musste zu vorgegebener Zeit in Richtung Stadt Sparkasse Wickrath gefahren werden.
Erst hier startete die eigentlich gewertete Ori Fahrt.
Die Uhr an der Sparkasse war maßgebend.
So startete alle 3 Minuten ein Team, sogar schon in die erste Sollzeitprüfung und wäre das nicht genug, hat Herbert nach nur einer Kreuzung schon die erste Finte gestreut, die wir natürlich direkt mitgenommen haben und ZACK die ersten 5 Fehlerpunkte - Schild ausgelassen.

Im Güdderather Industriegebiet war das Ziel der Sollzeitprüfung, wo Herbert auch schon genauestens kontrolliert hat, ob jemand zu langsam oder zu schnell war.
Jeder hat die erste Prüfung mit 0 Fehlerpunkten - naja fast jeder - hier war er wieder unser Lieblingskonkurrenten Team, die Stollenwerks und diese hatten sich hier doch schon 10 Strafpunkte eingefangen.
Von der Sollzeitprüfung ging es per Kartenfahrt zu einem nicht unbekannten Ort. Wir fanden uns am Startpunkt der RCM Grenzland Klassik Rally, am Rittergut Wildenrath wieder. Hier drehten wir eine Runde über den Parkplatz und starteten in die Chinesenfahrt.
Herbert scheuchte uns in insgesamt 93 Nummern, man muss es einfach mal so sagen: Quer durch´s RWE Gebiet. Es ging von Erkelenz, zweimal durch Holzweiler. Hier trafen wir dann trotz
3 Minuten Starter- Takt auf gleich zwei Teams. Zum einen das Team von Udo und Christian Grachten und zum anderen auf das Team Andreas Gronen und Peter Brungs.
Damit wir nicht als Dreierzug die Ori absolvieren, entschieden wir uns dazu, rechts zu halten um wieder ein bisschen Freiraum zu schaffen.
So ging es weiter Richtung Bedburg. Bei Position 29 musste der KM stand der Teilnehmer eingetragen werden. Es ging weiter Richtung Bergheim, über Niederaußem, Neurath und Rommerskirchen.
An Position 53 musste dann erneut der KM Stand eingetragen werden. Zwischen pos. 29 und pos. 53 wurden 30KM gefahren. Also weiter auf die Straße in Richtung Allrath, dann Barrenstein.
An Grevenbroich vorbei Richtung Schloß Dyck. Am Schloß vorbei, bogen wir ab in Richtung Scherfhausen, danach Richtung Gierath.
Hier baute Herbert wieder einen kleinen Nachdenker in die Bordkarte ein.
Nach 71 Zeichen sprang er wieder in die Kartenfahrt. Nummer 72,73, verbargen sich in der Karte, danach kam die 75. doch wo war die 74 ???
Dies trieb mir kurz den Schweiß auf die Stirn, wo war die 74 ?? Der Fahrer Matthias Helpenstein musste kurz anhalten und mit auf die Karte gucken.
So fanden wir die Nummer 74 zwischen der Zeile 77 und der 78.
Alles klar sind wieder auf Kurs. Doch nicht nur wir, auch Team Grachten war wieder in Sicht. Von Gierath aus ging es dann durch Kelzenberg und Jüchen nach Ozenrath.
Nach zwei Kurven in Otzenrath, fingen wir beide laut an zu lachen, denn da standen sie wieder, mit Warnblinker am Straßenrand. Die Stollenwerks. Ich glaub sie mussten sich neu Orientieren, bzw. Nick. Was ich mal kurz erwähnen muss, das Nick, der 12 Jährige Sohn von Mark der Navigator war Mark hat sozusagen nach der Pfeife von seinem Sohn getanzt.
Es ging zur letzten Prüfung. Eine Nullzeitprüfung.
Start war ein Kreisverkehr, hinter Hochneukirch. Durch den Regiopark führte die Route an Herberts vorherigem Standort der Sollzeitprüfung vorbei, in Richtung Shell Tankstelle. 500m vor der Tankstelle wartete Diana Breitkreutz und nahm die Zeit. So durfte die Lichtschranke, egal zu welcher Minutenzeit aber nur alle 15 Sekunden durchfahren werden. Also 0, 15, 30, 45
Hier fingen wir uns 8 Strafpunkte ein. Das einzige Team, welches hier sage und schreibe NULL Strafpunkte geschafft hat, sprich auf die Sekunde genau die Lichtschranke durchfahren hat, war das Team um Steffi und Rolf Fußangel - und kurz angemerkt: Die FahrerIN war Steffi Fußangel.
Da soll noch mal einer sagen Frauen können kein Auto fahren.
Allerdings musste Diana nicht nur zu passenden Sekunde passiert werden, sondern wir sollten auch die ersten zwei Ziffern des Kennzeichens notieren.
ALSO Ehrenrunde weil nicht aufs Kennzeichen, sondern nur auf die Uhr geguckt wurde.

Am Park & Ride Parkplatz Richtung Wickrath war dann alles nach 3 Stunden und 10 Minuten schon wieder vorbei.
Herbert sammelte die Bordkarten ein, jeder tauschte sich nochmal aus, wo wer denn so alles lang gefahren ist und trotzdem den Weg nach Hause gefunden hat.
Allerdings fing hier dann auch das lange bibbern an, wer hat gewonnen und wer hat wie viele Fehlerpunkte eingefahren.
Ich habe gefühlt 2468 mal auf mein Handy geguckt, da ich davon ausgegangen bin, das Herbert die Platzierungen per WhatsApp verkündet. Dem war leider nicht so.
Um 23:09 Uhr kam dann eine Nachricht von unserem Liebling Mark, welche nur "herzlichen Glückwunsch" beinhaltete. Ich ließ alles stehen und liegen und musste umgehend auf die RCM Seite -und da stand es: P1. YYYEEESSS, gewonnen!!
Gefolgt von Mark, wie hat er das geschafft ? Sie starteten hinter uns überholten uns nicht, waren irgendwann vor uns mit Warnblinker am Straßenrand und trotzdem P2 ?!
Egal, auf diesem Wege nochmals: Glückwunsch. Weiter auf dem Podium, auf P3 waren Udo und Christian Grachten.
Dann kamen Steffi und Rolf Fußangel, gefolgt von den Schorschs und Andreas Gronen und Peter Brungs.

Auf diesem Wege möchte ich mich - und ich glaube ich kann im Namen aller Teilnehmer sprechen - bei Herbert für diese Tolle Ori-Fahrt bedanken. Hat wieder super viel Spaß gemacht.

 

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