Ostern stand der erste Slalom in Neuss an. Es war eine Doppelveranstaltung und wurde Samstag und Sonntag ausgetragen.

Wir haben unseren Corsa kurzerhand aus dem Winterschlaf geweckt! Er war von den Wochen/Monaten der letzten Ausfahrt ein wenig eingestaubt. Damit er keinen Platz wegnimmt, ist er bei mir in der Werkstatt hoch auf einer Bühne aufgebockt. Donnerstag also Batteriepole drauf. Wow, er sprang direkt an. Kärcher raus und abgeduscht. Ok, Luftdruck sollte man vielleicht auch vorsichtshalber nachsehen und schon waren wir „startklar“. Knut und ich hatten gemeldet, also auf nach Neuss. Leider ist die Gruppe G6 immer sehr früh dran und wir mussten uns dann um 6:30 Uhr treffen, um pünktlich da zu sein. Egal, Samstag war das Wetter gut und wir waren voller Tatendrang. Man konnte schnell merken, dass die anderen sich wohl besser aufs erste Rennen vorbereitet hatten. Was da im Fahrerlager stand, teilweise in Folie ummantelte neue Slicks usw… Es war schnell klar, dass wir uns eh nur auf unseren persönlichen Zweikampf zu konzentrieren hatten. Und so kam es dann auch. Im ersten Lauf fand Knut sich nach einem etwas optimistischen Bremsmanöver auf der Wiese wieder. Ich konnte im zweiten Lauf nach einem Bremsmanöver (genau wie damals in Weeze!) nur noch als Passagier tatenlos zusehen, wie ich rückwärts in die Pylone rodelte. Also nur noch hoffen, dass ich vor Knut lag. Geschafft, alles gut.

Am Sonntag dann wieder hin. Aua, die Uhr wurde umgestellt. Es war ja noch dunkel! Egal, wir hatten das Auto eh da gelassen und so holte ich Knut um 6:45 Uhr ab. Es war zwar feucht, regnete aber nicht. Noch nicht!!! Denn pünktlich um 8.00 Uhr fing es mal so richtig an zu regnen. Da wir den Spaß im Vordergrund sehen und auch noch ein bisschen faul dazu sind, hatten wir noch nicht einmal andere Reifen mitgenommen. Alle mit Regenreifen am Start, nur wir mit unseren alten schon ziemlich am Ende liegenden Semi-Slicks. Auch egal, es zählt nur unser Zweikampf.

Wir hatten uns beide vorgenommen, mal ohne Fehler anzukommen und wir hatten auch ein wenig Respekt vor dem Wetter. Jedenfalls bin ich im Trainingslauf schneller gefahren als in den beiden Wertungsläufen. An der Stelle von gestern wieder ein wenig zu spät dran gewesen, aber wenigstens ohne Fehler noch rum gekommen. Ergebnis: Ziel erreicht, vor Knut im Ziel. Dass wir am Ende auf Platz 86 bzw. 88 im Gesamtergebnis (von 110) landeten, war für uns nicht weiter schlimm. Konnten wir doch alles auf unseren „Reifenpoker“ schieben. So wie sie es in der Formel 1 halt auch machen, wenn es daneben geht.

Ach ja, eins noch: Auch wenn man dies vielleicht besser nicht öffentlich erwähnen sollte. Und bitte liebe Kinder, nicht nachmachen!!!

Uns ist dann irgendwann mal aufgefallen, dass wir den Wagen zwar angemeldet haben aber nur mit Saisonkennzeichen. Wie es dann mal wieder zu uns passt nur von April bis Oktober. Also eigentlich 5 Tage zu spät bzw. zu  früh, da erst der 27 März war. Ich möchte hier jetzt besser nicht ins Detail gehen, wie wir den Wagen nach Hause gefahren haben.

Aber eins verrate ich noch! Wir haben dann kurz abgewogen, wer mehr Punkte in Flensburg hat. Auf jeden Fall ist Knut dann mit meinem Bus gefahren. Wie ich nach Hause gekommen bin, könnt ihr euch wohl denken.

So, das war es mal wieder und bis bald.

PS: Das nimmt hier schon fast journalistische Züge an.

 Ralf

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