So meine lieben Freunde,

den Bericht zum 2. Clublauf, sprich die Orientierungsfahrt bin ich Euch noch schuldig.

Auch wenn ich da nicht so viel zu den einzelnen Teilnehmern sagen kann, möchte ich zunächst mal ein Dankeschön für die Mühe, die sich unser Clubmitglied Hubertus Heyman erneut gemacht hat, aussprechen. Natürlich auch denjenigen, die vielleicht auch unbekannter Weise mitgemacht haben. Ich persönlich war zunächst einmal nur froh, dass es keine GLP gab smile. Mit Rolf Fußangel hatte ich aber auch einen super Navigator.

Aber der Reihe nach:

Zunächst mussten vorab noch ein paar Teams neu gebildet werden. Da ich mich bereits im vorigen Jahr mit Rolf Fußangel abgesprochen hatte, ich aber ja bekannter Weise mit Dieter Hohnen gefahren bin, hatte ich plötzlich 2 Co-Piloten. Da aber mein Freund Oliver Dietz noch niemanden als Beifahrer hatte, war die Sache schnell geklärt.

Dieter sagte sofort zu, auch mit Oli fahren zu wollen. Allerdings mit dem kleinen Unterton, dass die Platzierung ja auch nicht so wichtig ist, Hauptsache sie kommen vor mir ins Ziel.

Naja, mal sehen, wie es kommt dachte ich mir. Aber wenn es wirklich so kommen würde, kann ich es mir noch so einige Tage später anhören, da ja Oli quasi mein Nachbar in der Firma ist und wir uns täglich mehrmals sehen.

Da ich mit Oli auch noch morgens das 3 Stunden Kartrennen in Kerpen gefahren bin, hieß es zunächst mal pünktlich in Lobberich anzukommen. Es war klar, dass es zeitlich knapp würde, da auch Borussia ein Heimspiel hatte und das Kreuz Wanlo blöderweise dicht war. Aber es klappte, wenn auch kurz vor knapp. Mein neuer Co-Pilot machte seine „Arbeit“ derart cool und gelassen, dass ich schon nach kurzer Zeit ein super Gefühl hatte. Da wir ja auch Zeit zum Unterhalten hatten, habe ich dann erfahren, dass er durch sein Fahrradtraining sich doch nicht nur in Gladbach ganz gut auskennt. Der Höhepunkt allerdings war dann irgendwo im Niemandsland, als er mir schon 1 km vorher sagte: „Da geht es gleich ein bisschen auf und ab und wir müssen dann in einer Rechtkurve scharf links in einen kleinen Weg einbiegen! Bitte nicht zu schnell, da ist eine tiefe Regenrinne einbetoniert, besser langsam drüber.“ Ich war sprachlos!!!

Wie kann man sich denn sowas merken! Auch als einige unserer Teilnehmer zusammen rechts am Straßenrand standen und ich dachte: Oh knifflige Situation vielleicht, sagte er nur: Nee nee nicht anhalten, bitte dran vorbei. Na das Ergebnis ist ja inzwischen längst bekannt. Mein Gefühl hat mich da am Anfang nicht getäuscht. Wir haben die Ori gewonnen und ich kann nur sagen, dass mein Copilot daran bestimmt 80% Anteil hatte. Ich konnte ihm manchmal in Sachen Schilder zählen ein bisschen helfen, wenn er grad mit Blick nach unten auf die Bordkarte schaute, aber es ist mir schon klar, dass er den dicksten Anteil am Sieg hatte. Ich habe ihn dann lebenslang unter Vertrag genommen (kleiner Scherz).

So nun zu einigen anderen Teams, die mich persönlich überrascht haben. Da gilt es zunächst mal Familie Briehl zu erwähnen. Die sind nämlich tolle Zweite geworden. Wir sind uns unterwegs ein paarmal begegnet und bei der Prüfung mit den Chinesenzeichen hält er, glaube ich, den Geschwindigkeitsrekord, so wie der an mir vorbeigedonnert ist. Aber es hat wohl auch bei den zwei Briehls sehr gut hingehauen und das Endergebnis war dann halt Platz 2! Glückwunsch!

Auch der Dritte war eine Überraschung! Knut Wienandts mit Sohn Tom. Ich habe zwar gehört, dass er in den Feldwegen seinen Wagen mit einem Mähdrescher verwechselt hat, aber er scheint zumindest den richtigen Weg eingeschlagen zu haben auch wenn die Teilnehmer hinter ihm erstmal 5 Minuten warten mussten, bis der Staub sich etwas gelegt hatte und man dann auch wieder den Weg erkennen konnte.

Ganz knapp dahinter ist unser Boss Ralph-Gerald Schlüter mit Frau gefolgt und ebenfalls nur knapp dahinter Hans Hintzen mit  H. Thivessen. Überhaupt ging es im Mittelfeld sehr sehr eng zu.

Teilweise nur durch einen Zeitfehler getrennt, wurden die Plätze 6-10 ausgetragen. Hieß im Klartext: Hätte man nur 1 oder 2 Schilder mehr gesehen wurde man 6ter oder halt dann 10ter, wenn es schief ging. Andi Mayerhofer z.B. ärgerte sich mächtig über seine eigene B… Er wohnt in Schwalmtal und hatte so ein bisschen Heimspiel. Hatte auch noch die Probeori vorab gewonnen und hat sich dann doch einmal kurz verfahren. Er musste irgendwann neu ansetzen und damit war die Top-Platzierung futsch.

Auch mein Freund Oli mit Dieter Hohnen hatten eine ähnliche Aktion und wurden Achte.

Dies alles wurde dann auch nochmal im Ziel in Arsbeck bei Domenico Longo (übrigens ein ehemaliges Clubmitglied) besprochen und ausdiskutiert. Man konnte auch ein paar „lange Gesichter“ erblicken, die den einen oder anderen Kritikpunkt ansprachen. Aber ich denke, inzwischen hat sich das alles längst wieder beruhigt und wenn wir uns dann alle anschließend wieder lieb haben, können auch ruhig mal Emotionen gezeigt werden. Besser so, als wenn es nichts zu erzählen gäbe und es total langweilig wäre. Auch für den Berichterstatter.

So werde ich hier auch keine Namen nennen, aber Kritik hieß natürlich, die eine oder andere Aufgabenstellung als nicht so glücklich zu bewerten. Grundsätzlich ziehe ich vor jedem den Hut, der sich so engagiert im Verein einbringt. Die Arbeit mit der Ori und auch das Auszählen der Bordkarten war mit Sicherheit eine mordsmäßige Arbeit. Deshalb hoffe ich mal, dass auch Hubertus sich das nicht allzu sehr zu Herzen genommen hat und weiterhin mit seinen Ideen das Clubleben bereichert. Die zum wiederholten Mal zu verzeichnende Rekordbeteiligung von 17 Teams sollte Ansporn für zukünftige Aktivitäten sein. 

Hoffentlich habe nichts vergessen und da der nächste Clublauf bzw. die nächsten beiden sogar Slaloms sind, wird der nächste Bericht ganz sicher von jemand anderem kommen.

 Bis bald Euer Ralf Vergosen

 

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