Liebe RCMler, 

im Folgenden ergebe ich mich der Regelung, dass der Sieger des diesjährigen Slaloms einen kurzen Bericht verfasst. So here we go:

Es stand der dritte Lauf zur Clubmeisterschaft des RCM an, der wie gewohnt auf dem Gelände des MSC Odenkirchen ausgerichtet wurde. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Gastgeber.

Um 10.30 Uhr starteten wir mit dem Training, wobei wir eine Stunde auf dem kleinen und ebenso eine Stunde auf dem großen Course fuhren. Insgesamt gingen 24 Wagen an den Start, dabei war vom Opel Corsa bis zum Porsche GT4 so ziemlich alles zu sehen.

Trotz vieler Wolken am sonntagmorgentlichen Himmel hofften wir, dass wir die Clubmeisterschaft trocken überstehen würden – unser Hoffen hatte sich gelohnt, bis zum Nachmittag fiel kein Tropfen, so dass wir unter optimalen Bedingungen alle unser Bestes geben konnten.

Obwohl im ersten Trainingsteil die Pylonen sehr eng gestellt waren und die PS-schwächeren Fahrzeuge ihre Vorzüge demonstrieren konnten, waren im zweiten Trainingsteil die PS-stärkeren Wagen im Vorteil. Dieser Teil war es auch, der uns zeitweise den Atem stocken ließ, da der Fahrer mit der Startnummer 5 , Frank Müller mit seinem Metro, versuchte einen Großteil des vorhandenen Rasens zu mähen, bzw. für alle Zeit zu vernichten. Gottlob sind sowohl Fahrer als auch Wagen unversehrt aus dem Stunt hervorgegangen, den Rasen hatte niemand interviewt.

Nach zwei Stunden aufregendem Training, versorgte uns der MSC Odenkirchen mit allem, was zu einer richtigen Mittagspause gehört. Wir konnten uns mit Würstchen, Kaffee und Kuchen und leckeren Waffeln stärken. Wer weiß, wie entkräftet wir hätten weiter fahren müssen, hätte der MSC uns nicht die nötige Energie bereitgestellt. Vielen Dank dafür!

So konnten wir gegen 13.15 Uhr die zwei Wertungsläufe antreten – hier wurde es dann ernst und die Fahrer gönnten sich nichts. Dennoch verlief alles recht reibungslos und ohne weitere Vorfälle. Die Konzentration richtete sich einzig darauf, möglichst Pylonenkontakt zu vermeiden und schnell ins Ziel zu gelangen. Dies spiegelte sich auch in den Ergebnissen wider: Zwischen dem ersten und dem fünften Platz lagen gerade mal 1,2 sec und dies in allen PS-Klassen.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen fleißigen Helfern bedanken, die unermüdlich Pylonen aufstellten und exakt die Zeiten festhielten.

Im anschließenden freien Training hatte jeder Teilnehmer ganz unverbindlich seinen Spaß und konnte sich selber, seinen Wagen und sein Können wettbewerbsfrei austesten.

Im Hinblick auf den nächsten Club-Slalom sei angemerkt, dass es vielleicht den PS-schwächeren Fahrzeugen zuträglich wäre, wenn der erste Trainingsteil als Clublauf ausgeführt wird. So könnten auch diese Fahrzeugklassen die Möglichkeit erhalten, wertvolle Punkte zu sammeln.

Außerdem wäre es sicherlich hilfreich, wenn sich noch einige Mitglieder mehr dazu bereit erklärten, tatkräftig mit anzufassen. Ganz im Sinne des Sprichworts: Viele Schultern tragen viel.

Letztendlich können wir aber alle auf einen erfolgreichen, ereignisreichen und vergnügten Club-Slalom zurückblicken und uns auf die nächsten Ereignisse freuen, die unser Motorsportverein für uns bereithält.

Euer Robert Hermann

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